Brandschutz-Infos

Tag der offenen Tür
Aufgabe der Feuerwehr ist neben den Kernaufgaben "Retten, Löschen, Bergen, Schützen" auch die Brandschutzerziehung zum Selbstschutz der Bevölkerung.
Die Brandschutzerziehung erfolgt in ehrenamtlicher Tätigkeit und wird durch den jährlichen Besuch der Eibelshäuser Kindergärten dokumentiert. In diesem Besuchen werden den Kindern spielerisch durch Vorführungen und Vorträgen unter anderem zum Beispiel das richtige Verhalten im Brandfall erläutert.
Die Feuerwehr Eibelshausen führt in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen wie zum Beispiel einen "Tag der offenen Tür" durch, um der Bevölkerung die Arbeit der Feuerwehr sowie den Bereich Brand- und Selbstschutz näher zu bringen. So wurde in der Vergangenheit der richtige Umgang mit Feuerlöschern, die Auswirkungen einer Fettexplosion und die Wichtigkeit der Installation von Rauchmeldern dargestellt.
 

 
Fettexplosion
Zu einer Fettexplosion kommt es, wenn man versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Der Grund hierfür ist, dass Wasser schwerer ist als Fett und somit das brennende Fett auf dem Wasser schwimmt. Bei einem Löschversuch wird das Wasser durch das brennende Fett innerhalb kürzester Zeit so stark erhitzt, dass sich das Wasser zu Wasserdampf entwickelt. Ein Liter Wasser ergeben 1.700 Liter Wasserdampf. Die explosionsartige Ausbreitung des Löschmittels Wasser bei einem Fettbrand wird daher als Fettexplosion bezeichnet.
Brennendes Fett kann am besten durch Schaum / Pulverlöschmitteln oder durch den Entzug von Sauerstoff gelöscht werden. Bei einem Kochtopf mit brennendem Fett bietet sich der Verschluss des Topfes durch einen Deckel (Entzug des Sauerstoffes) oder bei größeren Fettbränden der Einsatz von Schaum- oder Pulverfeuerlöschern an.
 
Hier wird eine in Brand geratene Bratpfanne mit Wasser "gelöscht" - mit verheerenden Folgen!
 
Brandschutzerziehung für Kindergärten

 

Einmal jährlich werden die Kinder der beiden Eibelshäuser Kindergärten zum Gerätehaus eingeladen, wobei ihnen spielerisch durch Vorführungen und Vorträge unter anderem das richtige Verhalten im Brandfall erläutert wird.
Auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, wie man den Bildern entnehmen kann.
 

Rauchmelder können Leben retten

 
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
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Das richtige Absetzen eines Notrufes
Wenn Sie die Feuerwehr (oder den Rettungsdienst) benötigen

Wählen Sie den kostenlosen Notruf 112 (auch mit dem Handy!) und berichten Sie,

- Was genau passiert ist
- Wo etwas passiert ist
- Wie viele Verletzte es gibt
- Welche Verletzungen / besondere Gefahren vorliegen
- Warten Sie (nicht selbst auflegen!), ob die Feuerwehr noch Fragen an Sie hat


Danach sollten Sie versuchen,

- verletzte / gefährdete Personen zu retten bzw. zu warnen
- Erste Hilfe leisten
- wenn möglich einen ersten Löschversuch unternehmen
- einen Einweiser für die anrückenden Einsatzkräfte aufstellen
- den eintreffenden Kräften kurz die Lage schildern und über die schon getroffenen Maßnahmen informieren
 

ICE-Notfallnummer auf Handy einrichten
Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Straßenunfall die meisten Verwundeten ein Mobiltelefon bei sich haben. Bei dem Einsatz weiß man aber nicht, wer aus den langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudonym eingibt. Das international anerkannte Pseudonym ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche in Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.

Quelle: ASB-Bildungswerk, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V, Sülzburgstraße 140, 50937 Köln

 
Brandgefahr durch offenen Kamin

Lesen Sie hier die aktuelle Pressemeldung des Nassauischen Feuerwehrverbandes zum Thema Brandgefahr durch offenen Kamin.

Brandgefahren an Silvester

Lesen Sie hier die aktuelle Pressemeldung des Deutschen Feuerwehrverbandes und hier die Pressemeldung des Nassauischen Feuerwehrverbands zum Thema Brandgefahren an Silvester.
 

Weitere Tipps zur Verhütung von Bränden und Unfällen ...
... finden Sie auf der Homepage des Nassauischen Feuerwehrverbandes.

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